Aktive Workshops

Aktive Workshops

 

Achtsamkeitsbasierte Stressbewältigung (MBSR)

 

Dieses effektive Anti-Stress-Programm wurde in den 1970er Jahren  von Dr. Jon Kabat-Zinn an der University of Massachusetts (USA) entwickelt.

MBSR bietet praktische Übungen im Umgang mit Stress, schmerzhaften Emotionen, körperlichen Schmerzen oder schwierigen Kommunikationssituationen. Zahlreiche internationale Studien belegen die gesundheitsfördernde, stressreduzierende und die Lebensqualität steigernde Wirkung von MBSR. Die Methode wird weltweit im Gesundheitsbereich, in pädagogischen und sozialen Einrichtungen ebenso wie in Unternehmen erfolgreich angewendet. Das ist eine wirkungsvolle Möglichkeit, Stress- und Belastungssituationen besser zu bewältigen, die gesundheitliche Selbstfürsorge zu verbessern und Zufriedenheit, Kreativität und Selbstverantwortung zu stärken.

Progressive Muskelrelaxation

 

Unter „Progressiver Muskelrelaxation“ versteht man, neben dem Autogenen Training, das am besten erforschte Entspannungsverfahren der westlichen Welt.  

Grundlage dieser von dem amerikanischen Arzt und Psychologen E. Jacobson entwickelten Methode ist die Wahrnehmung des Kontrasts von angespannten und entspannten Muskeln. Eine Lockerung der Muskulatur geht mit einem Ruhegefühl (mentale Entspannung) einher. Die Psyche wirkt auf den Körper und umgekehrt können körperliche Veränderungen auch Änderungen im psychischen Befinden  hervorrufen. Diese Entspannungsmethode hilft bei Angst- und Schmerzzuständen, lindert Spannungskopfschmerzen, senkt Bluthochdruck, verbessert die eigene Körperwahrnehmung und stellt den normalen Grundspannungszustand her.

Autogenes Training am Arbeitzplatz

 

Das autogene Training ist eine auf Autosuggestion basierende Entspannungstechnik. Es wurde vom Berliner Psychiater Johannes Heinrich Schultz aus einer Hypnose entwickelt. Heute ist das autogene Training eine weit verbreitete und anerkannte Methode, um Stresssituationen zu bewältigen und innerlich ausgeglichener zu werden.

Der Begriff „autogen“ stammt aus dem Griechischen und bedeutet „selbst hervorgerufen“. Das autogene Training wird aus verschiedensten Gründen angewendet. Als Entspannungstechnik kann es beispielsweise bei Nervosität und Schlafstörungen eingesetzt werden. Es kann weiter dazu dienen psychosomatische Beschwerden wie Kopfschmerzen, Verdauungsstörungen oder Bluthochdruck zu bekämpfen.